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Mantrailing

Mantrailing (engl. man „Mensch“ und trail „verfolgen“) ist die Personensuche unter Einsatz von Gebrauchshunden, die Mantrailer oder Personenspürhunde genannt werden. Dabei wird der hervorragende Geruchssinn der Hunde ausgenutzt.

Der Unterschied zwischen einem Mantrailer und anderen Suchhunden besteht darin, dass der Mantrailer bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden kann und sich trotz vieler sog. Verleitungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientiert.

Beim Mantrailing werden die Duftmoleküle der Zielperson gesucht, und nicht die Bodenverletzungen wie bei der Fährtenarbeit. Beim Mantrailing wird als Geruchsträger der Individualgeruch der zu suchenden Person verwendet. Die Qualität des Geruchsträgers ist entscheidend für den Verlauf der Suche.

Ein Mensch verliert ständig Hautschuppen und andere abgestorbenen Körperzellen – in jeder Minute Tausende. Die Partikel werden verwirbelt und verstreut, wenn der Mensch sich bewegt. Neben Haut- und Körperzellen enthalten die Schuppen häufig weitere Bestandteile, beispielsweise Rückstände von Kosmetika. Eine verletzte Person verliert darüber hinaus Blut, das sich dann auf der Spur befindet. Durch das Einwirken von Bakterien auf die menschlichen Zellen entsteht der Geruch, dem der Hund folgt. Menschliche Zellen bleiben über unterschiedlich lange Zeiträume erhalten. Das allein begrenzt schon die Haltbarkeit einer Duftspur. Zusätzlich kommen Einflüsse wie Witterung, die schon erwähnten chemischen Substanzen und weitere Stoffe hinzu, die für eine längere oder kürzere Haltbarkeit der Duftspur verantwortlich sind.

Beim Mantrailing läuft der Hund im Geschirr an einer langen Leine und soll motiviert vor seinem Hundeführer laufend den Trail ausarbeiten. Wenn er die gesuchte Person gefunden hat, zeigt er dies dem Hundeführer eindeutig an z.B. durch Hinsetzen vor die entsprechende Person. Ebenso muss ein Mantrailer in der Lage sein, seinem Hundeführer unmissverständlich klar zu machen, wenn die suchende Person sich nicht an der vermuteten Stelle aufgehalten hat oder der Trail plötzlich endet.

Die Ausbildung eines Mantrailers bis hin zur Prüfungsreife dauert zwischen 2 bis 3 Jahre und erfordert mehrere Stunden Training in der Woche. Die Hunde benötigen neben einer sehr hohen Leistungsbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit auch ein hohes Maß an Souveränität, um ihre Aufgabe auch im normalen Alltagstrubel einer Stadt zuverlässig erledigen zu können.

 

Die Mantrailer aus unserer Staffel (von links nach rechts): Leah, Mahu, Lena, Tiffany und Nandu.

 

 

Zu Beginn eines jeden Trails gehe ich mit Tiffany den sogennanten Kreis oder Perimeter, damit sie sich einen Geruchs-Überblick der Umgebung verschaffen kann. Quelle: Gernot Sieger

 

 

 

Anschließend erhält Tiffany erhält den in einer Tüte verpackten Geruchsgegenstand der suchenden Person. Quelle: Thomas Brodmann.

 

 

Auf dem Trail, die max. Leinenlänge beträgt 10 m. Quelle: Gernot Sieger

 

 

Tiffany kurz vor Erreichen der Zielperson. Quelle: Gernot Sieger

 

 

Tiffany zeigt Zielpersonen durch Vorsitzen an. Quelle: Gernot Sieger

 

Nach dem Auffinden belohnt die Versteckperson Tiffany. Quelle: Gernot Sieger.

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